Puppenspiel aus dem Mantel nach dem Märchen der Brüder Grimm

Der Puppenspieler betritt die Bühne: Umgeben von einem großen Mantel zaubert er aus seinem Bauch das Grimmsche Märchen „Der Wolf und die sieben jungen Geißlein“. Im Mantel ist das Geißenhaus und beherbergt Familie Geiß mit Uhrenkasten, Badewanne und allem, was dazugehört. Schließt sich der Mantel, so ist er die Tür, die der Wolf nicht so schnell durchdringen kann, und der Kampf um das Öffnen der Tür beginnt, und der Zuschauer wird die erstaunte Feststellung machen, daß ein Wolf sich an einem zugeknöpften Mantel sogar die Nase plattdrücken kann.

Aber - wie jeder aus dem Märchen weiß – schließlich gelingt es dem Wolf doch, in das Geißenhaus einzudringen. Die Geschichte würde ein böses Ende nehmen, wenn da nicht Karin wäre. Karin ist das jüngste Geißlein und sie muß sich oft genug gegen sechs ältere Brüder durchsetzen. Ganz klar, daß es ihr da auch gelingt, sich vor dem Wolf zu verstecken.

 

   
(Die Bilder zum Vergrößern anklicken)